Warum klassische Nebenjobs nichts bringen
(oder nur ganz wenig)!

Sie tragen nachts bei Wind und Wetter Zeitungen aus, lassen um drei Uhr früh den Wecker klingeln, mühen sich durch die Dunkelheit – und bekommen am Ende des Monats ein paar hundert Euro dafür?
Sie putzen das Geschirr und Töpfe in der Restaurantküche und verbrennen sich dabei auch noch die Finger – für einen 400-Euro-Job?

Sie tragen Prospekte für einen Hungerlohn aus oder räumen im Winter den Schnee? Vielleicht haben Sie gleich mehrere Putzstellen für acht oder zehn Euro die Stunde – und dürfen dafür fremde Toiletten reinigen.
Als Sicherheits-Wachmann schlagen Sie sich in gefährlichen Gegenden die Nächte um die Ohren – für acht Euro die Stunde und mit der Gefahr, überfallen und verletzt zu werden? Ja, Sie riskieren sogar für ein paar Piepen Ihr Leben?

Merken Sie etwas?

Sie kommen absolut nicht auf einen grünen Zweig, im Gegenteil: Sie setzen Ihre Gesundheit aufs Spiel und setzen sich anderen Gefahren aus!
Die paar Kröten, die Sie mit harten Nebenjobs verdienen, setzen Sie anschließend wieder ein, um Ihre Gesundheit zu reparieren. Sie leben also von der Hand in den Mund; am Ende des Monats bleibt nichts außer Frust. Es gibt keinen herkömmlichen Nebenjob, mit dem Sie reich werden könnten. Gut, es gibt Leute, die sich für einen Traumurlaub oder ein schickes Cabrio krumm legen und gleich drei oder vier Putzstellen gleichzeitig bedienen. Ja, es gibt sogar Leute, die neben ihrem stressigen Hauptberuf nachts Zeitungen austragen, dann noch stundenweise an der Rezeption eines Fitnessstudios arbeiten und an Wochenenden in der Großküche spülen. Was glauben Sie, wie lange die das durchhalten?
Wir reden hier über Wochen, nicht über Monate. Das hält kein normaler Mensch aus. Und so wird es Ihnen auch ergehen. Vergessen Sie das ganz schnell wieder. Natürlich können Sie auch Lotto spielen oder in Sportwetten investieren. Doch dann können Sie Ihr knappes Geld auch gleich zum Fenster rauswerfen. Seriös reich werden? Wie soll das nur geschehen?
Gehen Sie unkonventionelle Wege beim Geld verdienen und informieren Sie sich über Jobs, die viele andere nicht kennen oder von vornherein ablehnen!

Warnung!

Sie denken schon lange über Geschäftsmodelle, Selbständigkeit und Einnahmequellen nach, wälzen Anzeigenblätter und suchen im Internet?
Und da laufen Ihnen alle möglichen – meist unseriösen – Angebote über den Weg? Ob Briefumschläge kleben, Wundertüten füllen, Heimarbeit von zu Hause aus, Schuhe übers Internet verkaufen, Online-Casinos, Finanzberater, Versicherungen verkaufen.
Mal ehrlich: Glauben Sie wirklich, damit reich werden zu können? Wohl eher Fehlanzeige! Meistens müssen Sie erst mal tief in die eigene Tasche greifen – und bleiben dann auf einem unverkäuflichen Warenlager sitzen. Sie haben Ihr letztes Geld zusammen gekratzt und stehen vor einem Scherbenhaufen, weil Sie Abzockern aufgesessen sind. Diese Kriminellen tummeln sich überall. Sie machen sich die Not der einfachen Leute und deren finanziellen Druck zunutze, kassieren eiskalt ab und lassen Sie dann im Regen stehen.
Ja, man muss es so sagen: Wer hat schon Geld zu verschenken? Eigentlich niemand, deshalb können Sie auch mit Tütchen füllen und Briefumschläge kleben nicht reich werden – warum werden auch solche Tätigkeiten in Gefängnissen und Behindertenwerkstätten erledigt? Weil es reine Beschäftigungstherapie ist, kein Geldverdienst. Lassen Sie also die Finger davon, fallen Sie nicht auf solche Scharlatane herein. Wenden Sie sich schnell den wirklich seriösen Dingen zu, die Sie tatsächlich zu Geld bringen, zu viel Geld. Wie das konkret funktioniert, erfahren Sie im nächsten Kapitel.

Total verrückten Verdienst-Quellen
Außergewöhnliche Möglichkeiten zum Geld verdienen
Geld verdienen im Schlaflabor
Ähnlich wie bei den Medikamenten-Testern werden auch „Versuchskaninchen“ fürs Schlaflabor gesucht. Und hier verdienen Sie dann buchstäblich „Geld im Schlaf“. Warum gerade Schlafen?

Es gibt Millionen von Menschen mit Schlafproblemen (Schätzungen: bis zu 25 Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland!), und denen will man helfen. In der Regel werden hierzu solche Kandidaten eingeladen, die schon selbst Schwierigkeiten mit ihrem Schlaf haben.

Sie können nicht ein- oder durchschlafen, wachen nach drei Stunden wieder auf, haben Albträume, Schnarchen oder leiden gar unter Atemaussetzern, was übrigens dazu führen kann, dass Sie abends immer mit einer Sauerstoffmaske ins Bett gehen müssen und ein entsprechendes Gerät im Schlafzimmer stehen haben. Man kann sich leicht vorstellen, wie störend das für den Partner oder die Partnerin ist, ganz abgesehen vom unmöglichen Liebesleben. Aber wer immer schon schrecklich schnarcht, vor dem flüchtet man ja sowieso ins Wohnzimmer auf die Couch. Nicht selten sind Schlafprobleme der Grund für getrennte Betten.

Aber in Schlaflabors werden nicht nur Schnarcher und Schlaflose behandelt. Man will auch herausfinden, wie leistungsfähig noch ein Mensch ist, wenn er müde wird oder Alkohol trinkt. Dazu messen Wissenschaftler eben auch den Schlaf, der Aufschluss darauf gibt. Für solche Untersuchungen werden ganz normale und gesunde Menschen benötigt. Man untersucht jeweils Art und Ausprägung des Schlafs, die einzelnen Schlafphasen, wann jemand unruhig wird oder ob ein Patient frühzeitig aufwacht. Dazu sind die Testpersonen umfangreich verkabelt, um Messungen während des Schlafs durchzuführen. Elektroden am Körper sind mit Messgeräten verbunden; die Daten müssen festgehalten werden. Auch wenn ein Patient zur Toilette geht, wird in die Prüfprotokolle eingetragen. Forschungseinrichtungen zahlen etwa 50 Euro pro Nacht im Schlaflabor, und wenn Sie einmal registriert sind, meldet man sich bei neuen Studien direkt wieder bei Ihnen.

Entsprechende Testreihen finden Sie leicht im Internet bei oben bereits angegebener www-Adresse. So verdient man leicht sein Geld im Schlaf. Aber es gibt auch noch eine andere Möglichkeit, Im Schlaflabor nebenbei etwas zu verdienen, indem Sie sich quasi als Betreuer der Probanden zur Verfügung stellen. Sie überwachen den Schlaf ihrer Patienten, dokumentieren gewissenhaft die einzelnen Phasen und stehen bei Problemen bereit. Dafür müssen Sie nicht Mediziner sein, oft reicht eine pflegerische Qualifikation (etwa ein Pflege-Praktikum). Ausreichende Anatomie-Kenntnisse sind ebenfalls erforderlich. Es ist aber immer auch eine examinierte Pflegekraft in der Nähe – und ein Arzt in Rufbereitschaft.

Gerne machen diesen Job Medizinstudenten (quasi nebenberufliche Überwacher), die hier etwa 15 Euro die Stunde verdienen. Und rechnen Sie das mal aus: Eine Acht-Stunden-Schicht in der Nacht bringt auch 120. Oft ist die Arbeitszeit der Nebenberuflichen zehn Stunden lang, und es ist halt Nachtarbeit. Das kann nicht jeder, weil damit auch der eigene Rhythmus aus dem Gleichgewicht gebracht wird. Noch ein Tipp: Solche lukrativen Jobs sind sehr begehrt, und wer ihn einmal hat, gibt ihn nicht so leicht her. Deshalb herrscht hier wenig Fluktuation und sie sind kaum öffentlich ausgeschrieben.

Man sollte sich initiativ bewerben, also einfach bei Schlaflabors per Email bewerben und seine Vorzüge für eine Nebenbeschäftigung im Schlaflabor herausstreichen. Bieten Sie sich als Urlaubs- und Krankenvertretung an, das ist oft der Einstieg in eine feste Anstellung im Nebenjob. Wer sich hier unersetzlich macht, auf den greift man gerne zurück. Aber bedenken Sie auch: Wer nachts arbeitet, muss seinen Schlaf nachholen, sonst ist man unkonzentriert und macht unter Umständen sogar fatale Fehler.

In Schlaflabors können Sie auch Geld mit Schnarchen verdienen. Das ist nämlich ein echtes Problem. Manche schnarchen so laut, dass sie sogar Nachbarn aus dem Schlaf reißen. Und das kann zu einem echten nachbarschaftlichen Problem werden. In der Familie leiden natürlich Betroffene besonders darunter. Deshalb wird auch beim Schnarchen geforscht. Wenn Sie also schnarchen, sind Sie vielleicht sogar prädestiniert für diese Nebenbeschäftigung!

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